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    • Wenn du ein Windrad von Weitem siehst, erkennst du meistens nur: Es dreht sich! Aber in einem Windrad steckt viel Technik — manche Teile kannst du sogar gar nicht sehen. Heute schauen wir gemeinsam in ein echtes Windrad hinein.

    • Ein Windrad besteht aus diesen Teilen

      Eine Windkraftanlage hat sechs wichtige Teile — von ganz unten im Boden bis ganz oben in der Luft. Jedes Teil hat eine wichtige Aufgabe. Ohne eines davon würde das Windrad nicht funktionieren.

      Ein modernes Windrad ist oft so hoch wie ein 40-stöckiges Hochhaus — und die Rotorblätter fegen bei jeder Umdrehung oft eine Fläche so groß wie etwa zwei Fußballfelder durch die Luft!

      Die sechs Teile im Überblick

      Fundament

      der unsichtbare Anker tief im Boden

      Turm

      trägt alles nach oben

      Gondel

      so groß wie ein Schulbus

      Nabe

      verbindet die Blätter

      Rotorblätter

      fangen den Wind

      Generator

      wandelt Bewegung in Strom um

      Und wie sieht das in einer echten Windkraftanlage aus?

      Tipp: Im Video siehst du die einzelnen Teile eines Windrads. Klicke auf die Symbole (➕) — und erfahre mehr über jeden Teil!

    • Hast du aufgepasst?
      Ziehe die Namen der Teile an die richtige Stelle im Bild!

    • Neue Wörter in dieser Lektion (aufklappen)

      Fundament — der riesige Block aus Beton und Stahl tief unter der Erde. Er hält das Windrad stabil — wie die Wurzeln eines Baumes.

      Ankerkorb — ein Kreis aus Stahlstäben, der aus dem Fundament herausragt. Daran wird der Turm festgeschraubt — wie ein riesiger Flaschenverschluss.

      Stahlbeton — eine Mischung aus Beton und Stahlstäben. Zusammen sind sie viel stabiler als jeder der beiden Stoffe alleine — wie ein Knochen, der innen hart und außen fest ist.

      Gondel — das „Häuschen" ganz oben auf dem Turm. Von Weitem sieht sie winzig aus — aber innen ist sie so groß wie ein Schulbus!

      Nabe — der runde Mittelpunkt, an dem die drei Rotorblätter befestigt sind. Sie dreht sich mit den Rotorblättern und gibt die Bewegung weiter.

      Windnachführung — die Gondel dreht sich automatisch, damit das Windrad immer dem Wind entgegenzeigt. Wie eine Sonnenblume, die der Sonne folgt!

      Vortexgeneratoren — winzige Erhebungen auf den Rotorblättern. Sie helfen dem Wind, besser über das Blatt zu strömen — wie kleine Helfer, die mehr Schwung holen.

      Kilowatt (kW) und Megawatt (MW) — Einheiten, mit denen man beschreibt, wie stark ein Gerät oder eine Anlage arbeitet. Windräder sind sehr starke Anlagen und werden deshalb oft in Megawatt beschrieben.