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Kursübersicht

    • Kohle als Beispiel für eine nicht erneuerbare Energiequelle
      Stell dir vor, du hast eine Packung Kekse. Wenn du alle aufisst, sind sie weg — du kannst sie nicht einfach nachwachsen lassen. Manche Energiequellen sind genauso: Sie wurden vor Millionen von Jahren gebildet und können nicht erneuert werden. Wenn sie aufgebraucht sind, kommen sie für uns nicht schnell genug wieder. 

      Was bedeutet „nicht erneuerbar"?

      Fossile Energieträger entstanden vor Millionen von Jahren aus Resten von Pflanzen, Algen und winzigen Lebewesen. Tief unter der Erde wurden sie durch Druck und Wärme langsam zu Kohle, Erdöl oder Erdgas. Deshalb nennt man sie auch fossile Energieträger.

      Sie alle haben zwei große Probleme: Sie gehen irgendwann aus — und beim Verbrennen entstehen Treibhausgase, die das Klima erwärmen.

      Kiki erklärt:

      „Fossil" bedeutet: uralt, aus der Vergangenheit. Vor Millionen von Jahren gab es riesige Wälder, Meere voller Algen und viele winzige Lebewesen. Aus ihren Resten entstanden tief in der Erde über sehr lange Zeit Kohle, Erdöl und Erdgas. Das hat so lange gedauert, dass wir unmöglich neues nachmachen können. Deshalb sind sie endlich.

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    • Das sind die vier großen Probleme

      Zu viel CO₂

      Wenn etwas verbrannt wird, entsteht CO₂ — ein Gas, das unsere Erde wärmer macht und dem Klima schadet.

      Gefährlicher Müll

      Manche Kraftwerke hinterlassen Müll, der sehr lange gefährlich bleibt. Er muss tief und sicher vergraben werden.

      Es ist endlich

      Die Erde braucht Millionen Jahre, um neue fossile Energien zu bilden — viel länger als ein Menschenleben.

      Gefahr für die Natur

      Ölunfälle, giftige Stoffe oder Bergbau können der Umwelt und Tieren dauerhaft schaden.

    • Warum brauchen wir einen Energie-Mix?

      Keine einzige Energiequelle kann alles alleine leisten. Deshalb nutzen wir mehrere Quellen gleichzeitig — das nennt man Energie-Mix.

      Warum reicht ein Windrad nicht?

      Manchmal weht kein Wind. Manchmal scheint keine Sonne. Manchmal brauchen wir besonders viel Strom — zum Beispiel im Winter. Deshalb brauchen wir verschiedene Energiequellen, die sich gegenseitig ergänzen.

      Ein Beispiel:

      Manche windreichen Regionen produzieren an windigen Tagen manchmal mehr Strom, als dort gerade gebraucht wird. Dann wird der Überschuss über das Stromnetz in andere Regionen geleitet. An windarmen Tagen braucht man dagegen andere Quellen im Mix oder gespeicherte Energie.

      Das Ziel

      Deutschland will den Anteil erneuerbarer Energien stark erhöhen. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien etwa 80 Prozent des Stromverbrauchs decken. Langfristig soll die Stromversorgung treibhausgasneutral werden. Dafür braucht es mehr Windräder, mehr Solaranlagen, bessere Stromnetze und gute Speicher.

    • Neue Wörter in dieser Lektion (aufklappen)

      Fossile Energieträger — Energiequellen wie Kohle, Erdöl und Erdgas, die vor Millionen von Jahren aus Resten von Pflanzen, Algen und winzigen Lebewesen entstanden sind und sich für uns nicht schnell genug erneuern.

      Treibhausgas — ein Gas wie CO₂, das Wärme in der Atmosphäre hält und so die Erde erwärmt.

      CO₂ (Kohlenstoffdioxid) — entsteht beim Verbrennen fossiler Energieträger und trägt zum Klimawandel bei.

      Methan — der Hauptbestandteil von Erdgas; ein Treibhausgas, das die Erderwärmung stark antreibt, wenn es in die Atmosphäre gelangt.

      Atomenergie (Kernenergie) — Energie, die durch die Spaltung von Atomkernen freigesetzt wird. Im Betrieb stößt ein Atomkraftwerk fast kein CO₂ aus, aber es entsteht radioaktiver Abfall.

      Radioaktiv — Stoffe, die gefährliche Strahlung abgeben und für Lebewesen schädlich sind.

      Energie-Mix — die Kombination verschiedener Energiequellen, die sich gegenseitig ergänzen, damit immer genug Strom verfügbar ist.