Lernen als Weg
Abschnittsübersicht

Mia und Murphy stürmen erschöpft ins Büro der Pixeldetektive.
„Wir haben alles dokumentiert!“, ruft Mia und wirft einen überquellenden Ordner auf den Tisch. Murphy packt noch unzählige Beweistüten obendrauf. Pixi und Homms werfen einen Blick auf den chaotischen Haufen loser Blätter, Flyer und Broschüren.
Pixi seufzt, Homms hebt die Augenbraue. „Oh. Wow“, murmelt Pixi. „Das ist sehr viel“, ergänzt Homms.
„Ist doch gut, oder?!“, fragt Mia hoffnungsvoll. Homms hält ein Blatt hoch: „Geruch von Sportsalbe stark. Könnte wichtig sein.“
„Warum hast du das aufgeschrieben?“, fragt er Murphy.
„Ich dachte… vielleicht hat der Täter Sport gemacht?“
Pixi schnaubt: „Das könnte auf 80 % der Stadt zutreffen.“
Homms hebt beschwichtigend die Hand. „Es ist gut, dass ihr neugierig seid. Aber genauso wichtig ist Ordnung und Struktur.“
Pixi tippt gegen den chaotischen Ordner. „Ein Plan mit einem gemeinsamen Ziel.“
„Genau“, erklärt Homms. „Wenn du alles gleichzeitig machst – Fotos, Fragen, Suchen, Schreiben – wird das Gehirn müde und weiß nicht, was wichtig ist.“
Mia und Murphy plumpsen erschöpft auf die Couch. „Ich wusste gar nicht, dass ein Gehirn müde werden kann“, sagt Murphy ungläubig.
Homms lächelt. „Jeder merkt sich Dinge anders. Mal hilft ein Bild, mal ein Vortrag oder Text, mal muss man etwas selbst ausprobieren. Wichtig ist, dass ihr ausprobiert, wie ihr am besten lernt, und flexibel bleibt.“


