Hier beginnt nun unsere Geschichte. Wie lösen Pixi und Homms den Fall, trotz Gipsbein und Gipspfötchen? Und was ist mit Lorelei passiert?
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Homms und Pixi lesen im Buch die Story, Lautsprechersymbol

Der letzte aufregende Fall liegt eine Weile zurück. Im Büro der Pixeldetektive herrscht gähnende Langeweile. Pixi tippt mit eingegipster Pfote konzentriert auf die Tastatur, während das WLAN mal wieder hängt. „Geduld ist eine Tugend“, murmelt sie.

Homms sitzt mit hochgelegtem Bein am Fenster und starrt hinaus, ab und zu schreibt er etwas in sein Notizbuch. „Nachdenken“, nennt er das.

„Rumsitzen“, nennt es Pixi.

„Wenn das so weitergeht“, knurrt Pixi, „ist mein Gips schneller ab als dieser Download beendet ist.

„Pssst“, zischt Homms. „Ich versuche nachzudenken.“

Pixi verdreht genervt die Augen. „Versuchst Du, herauszufinden, wer den Fußball hier liegengelassen hat?“ Homms schaut streng. „Jetzt hör aber auf! Das war ein Unfall und niemand ist schuld an unserem Sturz. Wir können es nicht ändern, dass wir beide uns ein Bein gebrochen haben.

Lass uns das einfach gemeinsam durchstehen - so wie wir immer alles gemeinsam durchstehen!“ Pixi schluckt: „Ich weiß, sorry! Aber mich macht diese Untätigkeit wahnsinnig! Ich kann es kaum aushalten, mich nicht so bewegen zu können, wie sonst. Und unterm Gips juckt so sehr, dass meine Nerven echt blank liegen!“

Da klingelt plötzlich das Telefon. Es entsteht kurz ein Kuddelmuddel, an dem Pixi und Homms und zwei Gipsbeine beteiligt sind, die darum rangeln, wer den Anruf annimmt. Homms gewinnt.

„Pixeldetektive, Homms am Apparat“, sagt er und schaltet den Anruf auf den Lautsprecher.

„Hallo Homms! Hier ist Mia!“, ruft eine völlig aufgelöste Stimme.

„Hallo Mia, wie gefällt euch euer Praktikum im Museum?“, fragt Homms neugierig. „Hast Du schon, das Portrait meiner berühmten Ahnin Hildegard von Homms-Zipfendorf gesehen? Es hängt im …“

Mia schnauft: „Homms, hör mal zu. Wir haben ein Riesenproblem! Ein wirklich großes! Lorelei ist weg!“ Pixi dreht sich ruckartig um. „Die Sängerin?“

„Nicht die Sängerin Laura Lei, sondern, die Kakadu-Dame Lorelei! Das Maskottchen des Fußballvereins! Sie wurde gestern für die Ausstellungseröffnung ins Museum gebracht und heute Morgen war sie einfach weg! Hier herrscht das absolute Chaos! Ich brauche eure Hilfe!“

Homms runzelt die Stirn: „Ausstellungseröffnung? Kakadu-Dame? Mia, ich befürchte, mir fehlen hier wichtige Informationen.“

Am anderen Ende hört man kurz ein „Autsch!“, dann Murphys Stimme: „Hallo Homms, hier ist Murphy. Das Stadtmuseum macht eine Ausstellung über die Talente unseres Fußballvereins. Lorelei, das Maskottchen, sollte auftreten – jetzt ist sie verschwunden.“

Homms und Pixi sehen sich mit großen Augen an. Pixis Öhrchen zucken vor Aufregung. Ein neuer Fall! Homms seufzt, schaut auf sein Gipsbein und sagt langsam: „Wir übernehmen den Fall, allerdings...“ Er zögert kurz und erzählt dann, was ihm und Pixi passiert ist.

„Wir kommen zu euch!“, sagt Mia entschlossen. Murphy ruft: „Wir übernehmen die Tatortsicherung, ihr die Denkarbeit. Deal?“ Pixi grinst: „Perfekt! Wir sind die Zentrale, die Festplatte, das Gehirn.“

Mia murmelt: „Und wir die Füße.“

 Murphy im Rollstuhl, Pixi, Telefon klingelt