Die Pixeldetektive

Website: Einsteiger@Moodle
Kurs: Lernen in der digitalen Welt - 5. Klasse 2. Halbjahr
Buch: Die Pixeldetektive
Gedruckt von: Gast
Datum: Montag, 23. März 2026, 11:26
 
Symbol für Finale
Die Pixeldetektive
1/6
Lesen
Buch 

Detektiv Homms


Detektiv Homms ist ein großer Fan des berühmten erfundenen Detektivs Sherlock Holmes und sehr stolz auf seine scharfe Beobachtungsgabe. Er ist in der analogen Welt zu Hause. Auch wenn er sich eigentlich dem ganzen „neumodischen Kram“ etwas schwer tut, hat er in seinem letzten Fall doch auch die Vorzüge der digitalen Spurensuche kennen gelernt. 

Die Dackeldame Pixi reagiert auf seine kauzige Art sehr geduldig. Zusammen sind sie ein perfektes Ermittlungsteam.

Detektiv Homms, ein Mann, mittelalt, in grün-schwarz-kariertem Mantel und Mütze, Gipsbein und Krücken
 
 
 
Symbol für Finale
Die Pixeldetektive
2/6
Lesen
Buch 

Pixi


Pixi ist die hochintelligente Dackelhündin von Detektiv Homms. Sie kann nicht nur sprechen, sondern ist ein IT-Genie.
Ihre Hobbys sind Codes knacken und Gaming.
 
Außerdem ist sie sehr gesellig und hat eine Laufgruppe. Sie kennt jeden Winkel der Stadt und kann Verbrechen mit ihrer Supernase aus 1.000 Metern Entfernung riechen.

Dackeldame Pixi, mit rosa Halsband und eingegipster Pfote schaut nachdenklich nach oben
 
 
 
Symbol für Finale
Die Pixeldetektive
3/6
Lesen
Buch 

Murphy


Murphy ist ein elfjähriger Junge und besucht die 5. Klasse der Albert-Einstein-Schule. 

Er hält sich manchmal für schüchtern, hat sich in der neuen Klasse aber trotzdem schon gut eingelebt.

Er liebt es, mit seinem Skateboard Tricks zu machen, hört gerne Krimis und findet Haie genial. Er ist klug, neugierig und manchmal ein bisschen chaotisch. Außerdem liebt er Comics und kann sich für alles begeistern, was mit Technik zu tun hat. Er träumt davon, später einmal Erfinder zu werden.

Murphy, 5. Klasse, ein rothaariger Junge mit Sommersprossen und grüner Jacke
 
 
 
Symbol für Finale
Die Pixeldetektive
4/6
Lesen
Buch 

Mia


Mia geht auch in die 5. Klasse der Albert-Einstein-Schule. 

In ihrer Freizeit spielt sie leidenschaftlich gern Fußball und ist sogar Kapitänin ihrer Mannschaft beim FC Federleicht. Dort tüftelt sie an Spielstrategien und Trainingsplänen. Sie interessiert sich auch für Psychologie, insbesondere, wenn es ihr einen Vorteil auf dem Spielfeld verschafft. 

 
 
 
Symbol für Finale
Die Pixeldetektive
5/6
Lesen
Buch 

Lorelei


Lorelei ist das offizielle Maskottchen des Fußballvereins FC Federleicht. 

Die Kakadudame ist für ihre ausgeprägte Nachahmungsfähigkeit bekannt. Sie plappert neugierig alles nach und „singt” leidenschaftlich gern.
Lorelei ist bei allen Auftritten des Vereins dabei und liebt Fototermine.

Sie ist lebhaft, kontaktfreudig und nascht zu gerne ihre Lieblingsleckereien. Ihr Instagram-Account erfreut viele Fans und es rankt sich die eine oder andere Legende um die niedliche Kakadudame.

Die schneeweiße Kakdu-Dame Loreliei mit gelbem Häubchen sitzt mit aufgeregt aufgestellten Flügeln auf einem Ast
 
 
 
Symbol für Finale
Die Pixeldetektive
6/6
Lesen
Buch 

Wer steckt dahinter?


Auch im zweiten Fall stehen die Pixeldetektive vor einem neuen Rätsel und einer geheimnisvollen Person.

Wer ist es dieses Mal?

Geh gemeinsam mit Mia, Murphy, Pixi und Homms auf Spurensuche im Umfeld des FC Federleicht!

Blauer Kreis mit weißen Fußspuren und einer weißen Maske
 
 
 
Hier beginnt nun unsere Geschichte. Wie lösen Pixi und Homms den Fall, trotz Gipsbein und Gipspfötchen? Und was ist mit Lorelei passiert?
Du kannst entscheiden, was Du lieber magst: hören oder lesen. Wenn Du Dir die Story anhören möchtest, setze Deine Kopfhörer auf!
Homms und Pixi lesen im Buch die Story, Lautsprechersymbol

Der letzte aufregende Fall liegt eine Weile zurück. Im Büro der Pixeldetektive herrscht gähnende Langeweile. Pixi tippt mit eingegipster Pfote konzentriert auf die Tastatur, während das WLAN mal wieder hängt. „Geduld ist eine Tugend“, murmelt sie.

Homms sitzt mit hochgelegtem Bein am Fenster und starrt hinaus, ab und zu schreibt er etwas in sein Notizbuch. „Nachdenken“, nennt er das.

„Rumsitzen“, nennt es Pixi.

„Wenn das so weitergeht“, knurrt Pixi, „ist mein Gips schneller ab als dieser Download beendet ist.

„Pssst“, zischt Homms. „Ich versuche nachzudenken.“

Pixi verdreht genervt die Augen. „Versuchst Du, herauszufinden, wer den Fußball hier liegengelassen hat?“ Homms schaut streng. „Jetzt hör aber auf! Das war ein Unfall und niemand ist schuld an unserem Sturz. Wir können es nicht ändern, dass wir beide uns ein Bein gebrochen haben.

Lass uns das einfach gemeinsam durchstehen - so wie wir immer alles gemeinsam durchstehen!“ Pixi schluckt: „Ich weiß, sorry! Aber mich macht diese Untätigkeit wahnsinnig! Ich kann es kaum aushalten, mich nicht so bewegen zu können, wie sonst. Und unterm Gips juckt so sehr, dass meine Nerven echt blank liegen!“

Da klingelt plötzlich das Telefon. Es entsteht kurz ein Kuddelmuddel, an dem Pixi und Homms und zwei Gipsbeine beteiligt sind, die darum rangeln, wer den Anruf annimmt. Homms gewinnt.

„Pixeldetektive, Homms am Apparat“, sagt er und schaltet den Anruf auf den Lautsprecher.

„Hallo Homms! Hier ist Mia!“, ruft eine völlig aufgelöste Stimme.

„Hallo Mia, wie gefällt euch euer Praktikum im Museum?“, fragt Homms neugierig. „Hast Du schon, das Portrait meiner berühmten Ahnin Hildegard von Homms-Zipfendorf gesehen? Es hängt im …“

Mia schnauft: „Homms, hör mal zu. Wir haben ein Riesenproblem! Ein wirklich großes! Lorelei ist weg!“ Pixi dreht sich ruckartig um. „Die Sängerin?“

„Nicht die Sängerin Laura Lei, sondern, die Kakadu-Dame Lorelei! Das Maskottchen des Fußballvereins! Sie wurde gestern für die Ausstellungseröffnung ins Museum gebracht und heute Morgen war sie einfach weg! Hier herrscht das absolute Chaos! Ich brauche eure Hilfe!“

Homms runzelt die Stirn: „Ausstellungseröffnung? Kakadu-Dame? Mia, ich befürchte, mir fehlen hier wichtige Informationen.“

Am anderen Ende hört man kurz ein „Autsch!“, dann Murphys Stimme: „Hallo Homms, hier ist Murphy. Das Stadtmuseum macht eine Ausstellung über die Talente unseres Fußballvereins. Lorelei, das Maskottchen, sollte auftreten – jetzt ist sie verschwunden.“

Homms und Pixi sehen sich mit großen Augen an. Pixis Öhrchen zucken vor Aufregung. Ein neuer Fall! Homms seufzt, schaut auf sein Gipsbein und sagt langsam: „Wir übernehmen den Fall, allerdings...“ Er zögert kurz und erzählt dann, was ihm und Pixi passiert ist.

„Wir kommen zu euch!“, sagt Mia entschlossen. Murphy ruft: „Wir übernehmen die Tatortsicherung, ihr die Denkarbeit. Deal?“ Pixi grinst: „Perfekt! Wir sind die Zentrale, die Festplatte, das Gehirn.“

Mia murmelt: „Und wir die Füße.“

 Murphy im Rollstuhl, Pixi, Telefon klingelt
 
 
 
Mia und Murphy ermitteln. Ob sie eine Spur finden?

Mia und Murphy stürzen sich in die Ermittlungen, als müssten sie ein Champions-League-Finale retten.

Mia zückt ihr Handy. „Wir müssen alles dokumentieren!“, ruft sie und fotografiert sofort das erste Ausstellungsstück – erst aus drei Metern Entfernung, dann aus zwei, dann aus fünf.

Murphy beginnt völlig planlos unnütze Dinge als „Beweise“ einzutüten: Flyer, Broschüren, Tickets, sogar die Menükarte von der Museumscafeteria. Allerdings vergisst er, die Tüten zu beschriften und den Fundort zu dokumentieren. „Beweismaterial!“, murmelt er wichtig.

Als sie beginnen, die Angestellten zu befragen, entsteht ein großes Chaos:
Beide befragen dieselben Personen doppelt. Sie schreiben Aussagen auf, aber vergessen, wer sie gesagt hat. Sie notieren nur Stichworte, die später keinen Sinn mehr ergeben („Frau mit Hut – komisch“).

Die Museumsangestellten starren sie verwirrt an. Aber Mia und Murphy sind im Ermittlungsmodus und stellen immer absurdere Fragen:
„Haben Sie ein seltsames Federgeräusch gehört?“
„Kannten Sie Lorelei?“
„Waren Sie schon mal verdächtig?“

Mia verschwindet eine Stunde im Museumsbistro. Sie pirscht um die Ecken, ruft „Loreleeeeeeiiiii!“ und krabbelt sogar unter eine Bank „um nach Federn zu suchen“. Am Ende findet sie nur Kaugummis, eine Socke und ein paar Körner. Keine Spur von Lorelei. Murphy sitzt derweilen im Foyer, vertieft in sein Notizbuch, und schreibt jedes Detail auf. Als Mia ihn dort entdeckt, ruft sie empört: „Warum sitzt du nur rum und machst nichts?“
Murphy stottert: „Ich… ich arbeite!“
Mia japst: „Und ich renne hier alleine rum, sammle Spuren, rede mit Leuten – und du sitzt einfach nur da!“
Beide stehen sich gegenüber, rot im Gesicht, erschöpft und überfordert.

 Mia und Murphy