Die Pixeldetektive
Abschnittsübersicht

Mia und Murphy stürzen sich in die Ermittlungen, als müssten sie ein Champions-League-Finale retten.
Mia zückt ihr Handy. „Wir müssen alles dokumentieren!“, ruft sie und fotografiert sofort das erste Ausstellungsstück – erst aus drei Metern Entfernung, dann aus zwei, dann aus fünf.
Murphy beginnt völlig planlos unnütze Dinge als „Beweise“ einzutüten: Flyer, Broschüren, Tickets, sogar die Menükarte von der Museumscafeteria. Allerdings vergisst er, die Tüten zu beschriften und den Fundort zu dokumentieren. „Beweismaterial!“, murmelt er wichtig.
Als sie beginnen, die Angestellten zu befragen, entsteht ein großes Chaos:
Beide befragen dieselben Personen doppelt. Sie schreiben Aussagen auf, aber vergessen, wer sie gesagt hat. Sie notieren nur Stichworte, die später keinen Sinn mehr ergeben („Frau mit Hut – komisch“).
Die Museumsangestellten starren sie verwirrt an. Aber Mia und Murphy sind im Ermittlungsmodus und stellen immer absurdere Fragen:
„Haben Sie ein seltsames Federgeräusch gehört?“
„Kannten Sie Lorelei?“
„Waren Sie schon mal verdächtig?“
Mia verschwindet eine Stunde im Museumsbistro. Sie pirscht um die Ecken, ruft „Loreleeeeeeiiiii!“ und krabbelt sogar unter eine Bank „um nach Federn zu suchen“. Am Ende findet sie nur Kaugummis, eine Socke und ein paar Körner. Keine Spur von Lorelei. Murphy sitzt derweilen im Foyer, vertieft in sein Notizbuch, und schreibt jedes Detail auf. Als Mia ihn dort entdeckt, ruft sie empört: „Warum sitzt du nur rum und machst nichts?“
Murphy stottert: „Ich… ich arbeite!“
Mia japst: „Und ich renne hier alleine rum, sammle Spuren, rede mit Leuten – und du sitzt einfach nur da!“
Beide stehen sich gegenüber, rot im Gesicht, erschöpft und überfordert.


