Fünf-Schritt-Lesemethode: Text 1

Website: Einsteiger@Moodle
Kurs: Lernen in der digitalen Welt - 5. Klasse 2. Halbjahr
Buch: Fünf-Schritt-Lesemethode: Text 1
Gedruckt von: Gast
Datum: Montag, 23. März 2026, 12:54
 

Schritt 1: Übersicht gewinnen - Text überfliegen


Der erste Schritt der Fünf-Schritt-Lesemethode ist es, sich einen Überblick zu verschaffen. Hierzu überfliegst Du den Text nur kurz. Dabei versuchst Du vor allem, das Thema zu erfassen. Achte auf Hervorgehobenes, auf die Überschrift und auf Bilder, die den Text begleiten. Möchtest Du das mal ausprobieren? Überfliege den Text!

Igel – Stachelige Gartenbewohner

Wenn es abends im Garten raschelt, ist oft ein Igel unterwegs. Der Braunbrustigel ist bei uns der häufigste Vertreter seiner Art. Er trägt auf dem Rücken viele spitze Stacheln, die ihn vor Feinden schützen. Bei Gefahr rollt er sich blitzschnell zu einer stacheligen Kugel zusammen – so verteidigt er sich. Weltweit gibt es etwa zwei Dutzend verschiedene Igelarten. Es gibt aber auch Igel ohne Stacheln, die eher wie große Mäuse aussehen und in Asien leben.

Über Igel gibt es viele Mythen und Irrtümer. Oft wird erzählt, dass Igel Futter auf ihre Stacheln aufspießen und so transportieren. Das stimmt aber nicht. Auch glauben manche Menschen, dass man Igeln Milch geben sollte. Das ist ebenfalls nicht richtig. Igel fressen am liebsten Insekten wie Käfer, Raupen, Regenwürmer und Schnecken. Sie sind also Karnivoren, das heißt, sie ernähren sich hauptsächlich von anderen Tieren. Im Garten sind Igel willkommene Helfer, weil sie Schädlinge vertilgen.

Im Herbst futtern sich Igel eine dicke Fettschicht an, damit sie den Winter verschlafen können. Ihre Hibernation verbringen sie in einem geschützten Nest. Wenn ein Igel im Herbst zu leicht ist oder zu früh aus dem Winterschlaf erwacht, braucht er Hilfe. Dann darf man ihn auch mit ungewürztem Rührei füttern. Am besten hilft man Igeln aber, indem man ihnen Rückzugsorte bietet: Laubhaufen, Hecken und Verstecke bieten ihnen Schutz. Eine große Gefahr für Igel sind wiederum Mähroboter, wenn sie nachts unterwegs sind. Sie sollten besser tagsüber fahren. So fühlen sich die stacheligen Gartenbewohner bei uns richtig wohl.

Nach: „Igel“, Klexikon, CC BY-SA 3.0

Ein Igel auf einer Straße schaut in die Kamera.
 
 

 
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Schritt 1: Übersicht gewinnen - Thema erfassen 


Bestimmt ist Dir das Thema des Textes gleich klar geworden, oder? 
 

 
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Schritt 2: Fragen stellen, aber warum eigentlich?


Als nächsten Schritt stellen wir Fragen an den Text.
Sie helfen Dir, besser zu verstehen, worum es geht, und an Vorwissen anzuknüpfen.
Du musst den Text dafür noch nicht genau kennen.

Bist Du bereit?

Detektiv Homms füttert einen Igel mit einem Wurm aus einer Tüte.
 
 
 
 
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Schritt 2: Fragen stellen


Hast Du Fragen zum Thema? Oder weißt Du schon viel dazu?

Wenn Du magst, kannst Du Dir das auf einem Zettel notieren. 

Ansonsten ist hier eine Aufgabe. Kannst Du herausfinden, auf welche Fragen der Text vielleicht Antworten gibt? 

 
 
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Schritt 3: Genau lesen 


Nun liest Du den Text genau. Dabei helfen Dir auch die  gesammelten Fragen. Bei diesem Schritt werden wichtige Stellen und Schlüsselwörter markiert und unbekannte Wörter nachgeschlagen.

Willst Du das mal probieren?

  
 

 
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Schritt 4: Zusammenfassen 


Jetzt, nachdem Du den Text  genau gelesen hast, kannst Du die Abschnitte des Textes zusammenfassen. Was meinst Du?

Gehe dazu die Abschnitte einzeln durch.

Ein nachdenklicher Homms
 

 
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Schritt 4: Zusammenfassen (Erster Abschnitt)


Igel - Stachelige Gartenbewohner
Wenn es abends im Garten raschelt, ist oft ein Igel unterwegs. Der Braunbrustigel ist bei uns der häufigste Vertreter seiner Art. Er trägt auf dem Rücken viele spitze Stacheln, die ihn vor Feinden schützen. Bei Gefahr rollt er sich blitzschnell zu einer stacheligen Kugel zusammen – so verteidigt er sich. Weltweit gibt es etwa zwei Dutzend verschiedene Igelarten. Es gibt aber auch Igel ohne Stacheln, die eher wie große Mäuse aussehen und in Asien leben.
 

 
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Schritt 4: Zusammenfassen (Zweiter Abschnitt)


Über Igel gibt es viele Mythen und Irrtümer. Oft wird erzählt, dass Igel Futter auf ihre Stacheln aufspießen und so transportieren. Das stimmt aber nicht. Auch glauben manche Menschen, dass man Igeln Milch geben sollte. Auch das ist nicht richtig. Igel fressen am liebsten Insekten wie Käfer, Raupen, Regenwürmer und Schnecken. Sie sind also Karnivoren, das heißt, sie ernähren sich hauptsächlich von anderen Tieren. Im Garten sind Igel willkommene Helfer, weil sie Schädlinge vertilgen.

 

 

Schritt 4: Zusammenfassen (Dritter Abschnitt)


Im Herbst futtern sich Igel eine dicke Fettschicht an, damit sie den Winter verschlafen können. Ihre Hibernation verbringen sie in einem geschützten Nest. Wenn ein Igel im Herbst zu leicht ist oder zu früh aus dem Winterschlaf erwacht, braucht er Hilfe. Dann darf man ihn auch mit ungewürztem Rührei füttern. Am besten hilft man Igeln aber, indem man ihnen Rückzugsorte bietet: Laubhaufen, Hecken und Verstecke bieten ihnen Schutz. Eine große Gefahr für Igel sind wiederum Mähroboter, wenn sie nachts unterwegs sind. Sie sollten besser tagsüber fahren. So fühlen sich die stacheligen Gartenbewohner bei uns richtig wohl.
 

 
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Schritt 5: Eigenständig wiedergeben


Achtung! Der Inhalt wird nicht dauerhaft gespeichert. Wenn Du später darauf zurückgreifen willst, solltest Du Deine Zusammenfassung lokal speichern. 

 

 

Rückschau: Warum der Aufwand?


Du merkst schon: Die Fünf-Schritt-Lesemethode braucht etwas Zeit. Sie ist aber nützlich, z. B. um sich auf eine Abfrage vorzubereiten oder um einen schwierigen Text zu verstehen. Der Vorteil ist aber, dass Du danach den Text wirklich gut kennst.
Probiere die Methode jetzt selbst aus. Bestimmt erinnerst Du Dich an viel!
 
 

Abschluss: Schritte sortieren


Du konntest Dich nach der intensiven Arbeit sicher an vieles aus dem Text erinnern. Bevor es eine Portion Extrawissen gibt, sind hier noch einmal die Schritte der Fünf-Schritt-Lesemethode. 
Pixi mit einem großen Pfeil: "Jetzt bist Du dran!"
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