Fünf-Schritt-Lesemethode: Text 1
| Website: | Einsteiger@Moodle |
| Kurs: | Lernen in der digitalen Welt - 5. Klasse 2. Halbjahr |
| Buch: | Fünf-Schritt-Lesemethode: Text 1 |
| Gedruckt von: | Gast |
| Datum: | Montag, 23. März 2026, 12:54 |
Inhaltsverzeichnis
- 1. Übersicht: Text überfliegen
- 2. Übersicht: Thema des Textes erfassen
- 3. Fragen stellen, aber warum eigentlich?
- 4. Fragen stellen: Selbst ausprobieren
- 5. Genau lesen
- 6. Zusammenfassen
- 7. Zusammenfassen: Erster Abschnitt
- 8. Zusammenfassen: Zweiter Abschnitt
- 9. Zusammenfassen: Dritter Abschnitt
- 10. Eigenständig wiedergeben
- 11. Rückschau: Warum der Aufwand?
- 12. Abschluss: Schritte sortieren
Schritt 1: Übersicht gewinnen - Text überfliegen
Igel – Stachelige Gartenbewohner
Wenn es abends im Garten raschelt, ist oft ein Igel unterwegs. Der Braunbrustigel ist bei uns der häufigste Vertreter seiner Art. Er trägt auf dem Rücken viele spitze Stacheln, die ihn vor Feinden schützen. Bei Gefahr rollt er sich blitzschnell zu einer stacheligen Kugel zusammen – so verteidigt er sich. Weltweit gibt es etwa zwei Dutzend verschiedene Igelarten. Es gibt aber auch Igel ohne Stacheln, die eher wie große Mäuse aussehen und in Asien leben.
Über Igel gibt es viele Mythen und Irrtümer. Oft wird erzählt, dass Igel Futter auf ihre Stacheln aufspießen und so transportieren. Das stimmt aber nicht. Auch glauben manche Menschen, dass man Igeln Milch geben sollte. Das ist ebenfalls nicht richtig. Igel fressen am liebsten Insekten wie Käfer, Raupen, Regenwürmer und Schnecken. Sie sind also Karnivoren, das heißt, sie ernähren sich hauptsächlich von anderen Tieren. Im Garten sind Igel willkommene Helfer, weil sie Schädlinge vertilgen.
Im Herbst futtern sich Igel eine dicke Fettschicht an, damit sie den Winter verschlafen können. Ihre Hibernation verbringen sie in einem geschützten Nest. Wenn ein Igel im Herbst zu leicht ist oder zu früh aus dem Winterschlaf erwacht, braucht er Hilfe. Dann darf man ihn auch mit ungewürztem Rührei füttern. Am besten hilft man Igeln aber, indem man ihnen Rückzugsorte bietet: Laubhaufen, Hecken und Verstecke bieten ihnen Schutz. Eine große Gefahr für Igel sind wiederum Mähroboter, wenn sie nachts unterwegs sind. Sie sollten besser tagsüber fahren. So fühlen sich die stacheligen Gartenbewohner bei uns richtig wohl.
Nach: „Igel“, Klexikon, CC BY-SA 3.0

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Schritt 1: Übersicht gewinnen - Thema erfassen
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Schritt 2: Fragen stellen, aber warum eigentlich?
Als nächsten Schritt stellen wir Fragen an den Text.
Sie helfen Dir, besser zu verstehen, worum es geht, und an Vorwissen anzuknüpfen.
Du musst den Text dafür noch nicht genau kennen.
Bist Du bereit?

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Schritt 2: Fragen stellen
Hast Du Fragen zum Thema? Oder weißt Du schon viel dazu?
Wenn Du magst, kannst Du Dir das auf einem Zettel notieren.
Ansonsten ist hier eine Aufgabe. Kannst Du herausfinden, auf welche Fragen der Text vielleicht Antworten gibt?
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Schritt 3: Genau lesen
Nun liest Du den Text genau. Dabei helfen Dir auch die gesammelten Fragen. Bei diesem Schritt werden wichtige Stellen und Schlüsselwörter markiert und unbekannte Wörter nachgeschlagen.
Willst Du das mal probieren?
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Schritt 4: Zusammenfassen
Jetzt, nachdem Du den Text genau gelesen hast, kannst Du die Abschnitte des Textes zusammenfassen. Was meinst Du?
Gehe dazu die Abschnitte einzeln durch.

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Schritt 4: Zusammenfassen (Erster Abschnitt)
Igel - Stachelige Gartenbewohner
Wenn es abends im Garten raschelt, ist oft ein Igel unterwegs. Der Braunbrustigel ist bei uns der häufigste Vertreter seiner Art. Er trägt auf dem Rücken viele spitze Stacheln, die ihn vor Feinden schützen. Bei Gefahr rollt er sich blitzschnell zu einer stacheligen Kugel zusammen – so verteidigt er sich. Weltweit gibt es etwa zwei Dutzend verschiedene Igelarten. Es gibt aber auch Igel ohne Stacheln, die eher wie große Mäuse aussehen und in Asien leben.Fünf-Schritt-Lesemethode
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Schritt 4: Zusammenfassen (Zweiter Abschnitt)
Über Igel gibt es viele Mythen und Irrtümer. Oft wird erzählt, dass Igel Futter auf ihre Stacheln aufspießen und so transportieren. Das stimmt aber nicht. Auch glauben manche Menschen, dass man Igeln Milch geben sollte. Auch das ist nicht richtig. Igel fressen am liebsten Insekten wie Käfer, Raupen, Regenwürmer und Schnecken. Sie sind also Karnivoren, das heißt, sie ernähren sich hauptsächlich von anderen Tieren. Im Garten sind Igel willkommene Helfer, weil sie Schädlinge vertilgen.
Schritt 4: Zusammenfassen (Dritter Abschnitt)
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Schritt 5: Eigenständig wiedergeben
Achtung! Der Inhalt wird nicht dauerhaft gespeichert. Wenn Du später darauf zurückgreifen willst, solltest Du Deine Zusammenfassung lokal speichern.
Rückschau: Warum der Aufwand?
Probiere die Methode jetzt selbst aus. Bestimmt erinnerst Du Dich an viel!
Abschluss: Schritte sortieren

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