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Heute entdeckt ihr die geheime Welt unter euren Füßen:
Woraus besteht der Boden, auf dem ihr steht?Als Bodenforscher findet ihr heraus, welche Bestandteile den Boden bilden und wofür diese wichtig sind.
Dafür braucht ihr zunächst mindestens einen Standort für die Bodenuntersuchung.Besonders spannend ist es, die Ergebnisse unterschiedlicher Standorte miteinander zu vergleichen!
Vorbereitung
- Festlegen eines Untersuchungsgebiets – Entscheidet euch zusammen mit eurer Lehrerin oder eurem Lehrer für eine oder mehrere Wiesen in eurer Umgebung.
Ihr möchtet mehr als eine Wiese untersuchen? Dann ist es besonders spannend, sehr unterschiedliche Wiesen zu untersuchen. Vergleicht beispielsweise eine Wiese mit besonders üppigem Pflanzenwuchs mit einer eher kargen Wiese. - Gruppeneinteilung – Findet euch in Gruppen zu je 3-4 Personen zusammen.
- Bodenprobe entnehmen – Stecht dafür zunächst die Grasnarbe mit einem Spaten ab. Entnehmt eine für die Experimente ausreichende Menge Boden in mindestens 10 cm Tiefe. Legt die abgestochene Grasnarbe wieder auf die Entnahmestelle.
Informationen zur Standortwahl
- Sicher graben: Bevor ihr loslegt, muss sichergestellt werden, dass ihr an der Stelle gefahrlos graben könnt. Zusammen mit der Gemeinde und der Besitzerin oder dem Besitzer des Grundstücks wird überprüft, ob unter der Erde Stromkabel, Gasleitungen oder Rohre verlaufen. Falls das so ist, sucht ihr euch lieber einen anderen Platz.
- Ackerflächen: Wenn ihr auf einem Feld graben wollt, müsst ihr vorher mit der Bäuerin oder dem Bauern sprechen. Ihr klärt gemeinsam, ob ihr dort graben dürft und was dabei zu beachten ist. Außerdem sollte der Boden nicht gerade frisch umgepflügt oder bearbeitet worden sein, damit eure Bodenproben auch wirklich aussagekräftig sind.
- Abstand zu Gebäuden und Straßen: Euer Grabungsort sollte mindestens 3 Meter von Häusern und Straßen entfernt sein.
- Abstand zum Feldrand: Wenn ihr auf einem Feld Proben nehmt, haltet mindestens 1 Meter Abstand zum Rand des Feldes. So stellt ihr sicher, dass ihr in einem Bereich grabt, der überall gleich genutzt wird.
- Nicht direkt unter Bäumen: Graben direkt unter Bäumen ist schwierig, weil dort viele Wurzeln sind. Außerdem könnten die Wurzeln beschädigt werden. Deshalb solltet ihr mindestens 1 Meter Abstand vom äußeren Rand der Baumkrone halten.
- Bodenbeschaffenheit prüfen: Der Boden sollte nicht zu hart oder zu trocken sein, sonst wird das Graben sehr anstrengend oder sogar unmöglich. Am besten probiert ihr vorher mit einem Spaten aus, ob ihr an der Stelle gut graben könnt. Besonders ausgetrocknete Böden eignen sich nicht für eure Proben.
- Weitere Informationen: siehe Informationen zur Standortauswahl
- Festlegen eines Untersuchungsgebiets – Entscheidet euch zusammen mit eurer Lehrerin oder eurem Lehrer für eine oder mehrere Wiesen in eurer Umgebung.

