Kölle alaaaf
Abschnittsübersicht
Unter diesem Motto trat die Klasse 10b ihre Abschlussfahrt in Richtung Köln an. Ein riesiger Reisebus der Firma Vetter transportierte gut gelaunte Schülerinnen und Schüler in Richtung Westen und der großen Stadt, fern ab vom Hotel Mama. Die Reise war sehr bequem und auch nicht durch etwaige Verkehrsvorkommnisse in die Länge gezögert. Schon beim Befahren der Stadt hörte man unter den Jugendlichen ein „aaaah“ und ein „ooooh“ dort. Gründe dafür waren aber eigentlich nur die vielen gesichteten Luxusautos, die in einer Großstadt nun mal geballter auftauchen. Nachdem im a&o Hotel Köln eingecheckt wurde, musste noch die letztendliche Frage der Zimmeraufteilung geklärt werden. Tatsächlich hat das altbewerte Zettel ziehen die schwierige Entscheidung abgenommen und die Gemüter mehr oder weniger beruhigt.
Durch etliche, unvorhersehbare Streikaktionen der öffentlichen Verkehrsgesellschaften und der Deutschen Bahn mussten einige logistische Umplanungen stattfinden. So haben die Jugendlichen tatsächlich das eine oder andere Ziel zu Fuß erreichen müssen. Und siehe da, sie haben es alle überlebt.
Die Stadtführung rund um den Dom und die Altstadt von Köln musste im Regen begangen werden. An dieser Stelle ein lobendes Wort für die Klasse, sie haben sich tapfer gehalten, die Informationen des Stadtführers mehr oder weniger angehört und trotz dessen sie froren und nass waren, nicht geschimpft oder sich beschwert.
Ein toller Programmpunkt war der Besuch des Xperion, wobei man kostenlos diverse PC und Konsolenspiele ausprobieren konnte. Die Jungen der Klasse bestritten ein kleines Fifa24 Turnier und selbst der Lehrer war mit Begeisterung „am Zocken“.
Auch ein sportlicher Aspekt sollte bei der Abschlussfahrt bedient werden. Der Besuch des Stuntwerk Köln mit einem Schnupperkurs im Boldern, Parcours und Ninja Warrior wurde sehr gut angenommen. Die Jungen gingen dabei bis an ihre Grenzen und manche auch darüber hinaus. Einige hat diese Erfahrung sogar zum Überlegen gebracht, ob sie sowas nicht auch in ihrer Freizeit absolvieren könnten.
Gegensätzlich zum Kalorienabbau des Vortages begann der nächste Tag mit dem Besuch des Schokoladenmuseums und so einigen Kostproben. Die Geschichte der Schokolode, die Herstellung und die verschiedensten Varianten wurden bei einer Führung beleuchtet. Die Naschkatzen und -Kater haben dabei großes Interesse gezeigt und scheinbar auch einiges gelernt. Bei den vielen Verkostungen wurde aber ein Fazit deutlich: Schokolade mit Chili ist pfui.
Der letzte Tag der Reise war tierisch. Ein Besuch im Kölner Zoo war zu dieser Jahreszeit schön, doch so einige Tiere waren noch nicht zu sehen. Trotzdem bewegten sich die Jugendlichen an der frischen Luft und versuchten, so viel wie möglich zu erspähen. Highlight des Besuches war aber das Aquarium, da es dort einige sehr schöne Fische, aber auch spektakuläre Reptilien zu sehen gab.
Die Abende der Abschlussfahrt verlieren überraschend ruhig. Auch an dieser Stelle ein lobendes Wort über die Schülerinnen und Schüler. Das meist vorbildliche Verhalten der Jugendlichen und die nächtliche Security erleichterten den Begleitern die Nachtruhe.
Die Rückfahrt gestaltete sich wie ein Transport von Gegenständen. Fast alle Mitfahrer schliefen und so kam es, dass selbst die langweiligen Gespräche der Begleiter mit dem Busfahrer eher als Störung der Ruhe empfunden wurden.
Alles in allem war die Reise nach Köln eine gelungene Abschlussfahrt und mit dieser Truppe würde ich jederzeit wieder überall hinfahren.