• Unsere Bienen-AG


    Unsere Bienen-AG wurde im Schuljahr 2016|17 ins Leben gerufen, und seitdem sind wir auch Mitglied im Deutschen Imkerbund. Unsere Mini-Imker leben vor allem im Sommerhalbjahr die arbeitsreiche, praktische Imkerei in Form der Honigernte und des anschließenden Schleuderns. Im Winterhalbjahr beschäftigen sie sich mit speziellen Themen rund um die Biene, die von der Biologie der Biene über die Königinnenzucht und die Varroamilben-Behandlung bis hin zur glückenden Überwinterung der Bienenvölker reichen. Den Leiterinnen der Bienen-AG ist es darüber hinaus zentrales Anliegen, möglichst umfassend über Bienen, Nachhaltigkeit und Biodiversität aufzuklären.


    Aus pädagogischer Sicht bietet unsere Schulimkerei ungemein viele Vorzüge für unsere Schüler:innen – und nachgerade keinerlei Nachteile:

    • Die Bienen-AG ist ein Programm für überwiegend praktisch-handlungsorientierten Unterricht. Der Leitsatz heißt: Lerne indem du tust!
    • Die Schulimkerei ermöglicht unseren Schüler:innen unmittelbaren Kontakt zu lebenden Tieren, und der Umgang mit Bienen fördert, ja erzwingt geradezu konzentriertes und ruhiges Arbeiten.
    • Der Umgang mit den Bienen erfordert und lehrt Respekt im Umgang mit Tieren. Dabei sind Bienen keine Streicheltiere. Die Kinder lernen aber, dass sie bei sachgemäßem Umgang gut zu handeln sind.
    • Einige Kinder überwinden sogar ihre Furcht vor Insekten, indem sie mit ihnen und über sie lernen.
    • Den Kindern eröffnet sich ein umfassender und gut beobachtbarer Kontakt zur Natur! Bienen leben in einem strengen Jahresrhythmus und lassen unsere Schüler:innen deshalb die Jahreszeiten mitsamt Wetter und Pflanzenwelt intensiv miterleben.
    • Dem Umgang mit Bienen ist auch unmittelbar die Förderung des Verantwortungsbewusstseins inhärent: Erfolgreiche Bienenhaltung fordert von allen Beteiligten vorausschauendes Planen, Durchhaltevermögen und Sorgfalt, denn sie müssen regelmäßig für die Bienen sorgen. Es geht um die Fürsorge von Lebewesen.
    • Bienen tragen in hohem Maß zur Pflanzenbestäubung und damit zur Biodiversität bei. Sie besitzen dessenthalben einen immens hohen ökologischen Wert, den sich unsere Schüler:innen vergegenwärtigen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kinder diese Themen auch in ihre Familien tragen und mit den Eltern darüber diskutieren – ein erstrebenswerter Mehrwert!
    • Wer Bienen hält, kann Honig ernten! Selbst erwirtschaftete und hergestellte Lebensmittel vermitteln augenscheinlich größere Achtung vor Nahrungsmitteln.
    • Auf diese Weise erhalten unsere Schüler:innen sogar einen ersten Einblick in wirtschaftliche Produktion und Marketing, denn wir verkaufen unseren Honig und refinanzieren damit die Kosten der Bienen-AG.
    • Und schlussendlich: Ein Bienenvolk glücklich und produktiv durchs Jahr zu bringen ist ein großes Erfolgserlebnis - ein Gewinn für jede Schülerin und jeden Schüler!


    • IMMER AKTUELL: UNSER HONIGVERKAUF

      Der von unseren Mini-Imkern gewonnene Honig wird in unserer Schule verkauft:

      1 Glas (250 g)     3,00 €

      1 Glas (500 g)      6,00 €

      Da wir Nachhaltigkeit (vor)leben möchten, erheben wir 

      zusätzlich 50 Cent Glaspfand,

      der bei Rückgabe des Glases selbstverständlich erstattet wird.

      Honig ist ein wertvolles Nahrungsmittel, das unglaublich gesund und lecker ist,

      aber darüber hinaus auf vielfältige Weise zu weiteren Leckereien verarbeiten lässt.

      Wir haben da so einige Ideen!


      Bienen sind schon spannende Völkchen. Und sie vollbringen unglaubliche Leistungen!

      • Für 500 g Honig legen Bienen eine Strecke zurück, die dreimal um die Erde reicht, und bestäuben dabei circa 7 Millionen Blüten. Ihr solltet euren Honig also wirklich genießen! Es steckt eine Menge Arbeit darin!

      • Bienen können zählen! Ok, "nur" bis vier, aber immerhin (nachzuschlagen bei tierchenwelt.de).

      • Der von verschiedenen Bienenvölkern produzierte Honig schmeckt auch verschieden! Als ob sie jeweils ein eigenes Rezeptbuch hätten und das immer gleiche Grundrezept mit spezifischen Gewürzen variieren. 
        Honig als Naturprodukt schmeckt allerdings niemals vollkommen gleich, denn es kommt darauf an, welche Tracht eingetragen wird. Und Natur lässt nun einmal keinen industriell genormten Geschmack zu.

      • Wenn es heiß ist, trinken Bienen manchmal Nektar, der schon vergoren ist, sozusagen Alco-Nektar. An heißen Sommertagen kann es also vorkommen, dass Bienen betrunken sind. Wie Menschen sind sie dann wackelig auf den Beinen und müssen erst ausnüchtern, bevor sie weiterfliegen können. Es gibt hier jedoch einen gravierenden Unterschied zwischen Mensch und Biene: Bienen wissen nicht wirklich um die Wirkung von Alkohol ...

      • Bienen haben "Stinkefüßchen". Ja, wirklich. Bienen sondern ein stark riechendes Sekret über ihre Füße ab, mit denen sie die Blüten markieren, die sie schon abgeerntet haben. So signalisieren sie ihren Nachfolgerinnen, dass an dieser Stelle nichts mehr zu holen ist.

      • Bienen sehen niemals Rot! Oder anders gesagt: Sie können kein Rot sehen. Aber sie nehmen Farben im ultravioletten Bereich wahr. Auf diese Weise erkennen sie Farbmuster, die ihnen als Landehilfe auf Blütenblättern dienen. Für uns sieht Raps beispielsweise nur intensiv gelb aus. Für Bienen sind Rapsblütenblätter gemustert.


         Quellen: Sonnenblumenbilder Sonnenhutbilder

      Bienen sehen die Welt unter UV-Licht noch wesentlich differenzierter! Diese Fotografien sind nur UV-Licht-Übertragungen in unsere begrenzte sichtbare Welt. Aber ihr seht auch, dass unser Blick in die Welt nicht der einzig mögliche ist ...

      Honig eignet sich hervorragend zum Kochen! Wer hätte das gedacht ...

      So wird ein Braten durch das Bestreichen mit Honig besonders knusprig!

      Aber Achtung!

      Honig sollte warmen Speisen immer erst zum Ende zugesetzt werden,

      denn letztlich sind die wertvollen Bestandteile des Honigs hitzeempfindlich.

      Hier sind einige Kochrezepte mit Honig,

      die unbedingt einmal ausprobiert werden möchten:

      Honig-Hähnchenkeulen auf Ofengemüse

      Gratinierte Thymian-Tomaten (vegetarisch)

      Real American Hot Dogs

      Wir wünschen guten Appetit!



      Ja, das wundert nun niemanden, dass Honig eine prima Backzutat ist.

      Übrigens: Honig mag es möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt, da die wertvollen Bestandteile recht empfindlich sind. Honig möchte aber nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden!

      Auch hier möchten wir ein paar Vorschläge unterbreiten, die internationales Flair atmen zwinkernd.

      Scones mit Honig (Britisch)

      Baklava-Törtchen (Türkei | Naher Osten | Griechenland etc.)

      Brombeer-Apfel-Buttermilchkuchen (Deutschland)


      Honig eignet sich übrigens auch bestens als Industriezuckerersatz.

      Falls Honig beim Backen so verwendet wird, haben wir hier ein paar Tipps:

      Die laut Rezept vorgegebene Flüssigkeitsmenge sollte um 2 - 3 Esslöffel reduziert und die Backpulvermenge um einen halben Teelöffel voll gesteigert werden.

      (Dafür hält sich Kuchen dann aber auch länger frisch und feucht.)

      Wir wünschen guten Appetit!


      Gesundes trotz Honig? Was soll das denn? Honig ist doch soooo gesund!

      Ja! Aber wir wollen nicht verschweigen, dass Honig eben zu 80 Prozent aus Zuckern (Trauben- und Fruchtzucker) besteht. Nicht umsonst war Honig vor Zuckerrohr und -rübe das einzige Süßungsmittel. Und weil das so ist und Honig zusätzlich noch seine klebrige Konsistenz hat, birgt er auch ein hohes Risiko für Karies - zumindest wenn die Zähne nicht regelmäßig geputzt werden ...

      Aber die im Honig enthaltenen Mineralstoffe, organischen Säuren, Spurenelemente, Aminosäuren, antibakteriellen Wirkstoffe sowie Enzyme wiegen die Klebrigkeit auf und begründen den guten Ruf von Honig hinsichtlich seiner gesundheitsfördernden und sogar heilenden Wirkungen.

      Wir präsentieren hier ein Sammelsurium von Rezeptideen aus allen möglichen Bereichen:

      Erdbeer-Feldsalat mit Honig-Balsamico-Dressing

      Honigseife

      Chocolate Chips Baked Oats

      Grapefruit-Smoothie

      Honig-Brombeer-Parfait

      Wir wünschen an dieser Stelle gutes Gelingen!



    • Wir haben Beinchen und Flügel mikroskopiert. Wow, das ist wirklich eine Welt, die uns sonst verschlossen bleibt und gewährt uns wahrlich einen ganz anderen Blick auf unsere Bienen. Mit unserem Bienen-Legekreis sind wir auch fertig. Es darf Frühling werden! 😊


    • Mittlerweile stehen vier Beuten im Bienen-Refugium unserer Schule! Und sie sind fleißig … Wir konnten dreimal ernten in diesem Jahr! Natürlich war das auch richtig viel Arbeit: Waben entsiegeln – Honig schleudern – Honig abfüllen – Gläser etikettieren … Und das dreimal innerhalb kürzester Zeit!

      Trotzdem konnten wir unseren Honig komplett verkaufen, sodass sich die Bienen-AG nunmehr zu 100 Prozent selbst trägt. Wir freuen uns!

      Damit die Erfolgsstory weiterlaufen kann, haben sich weitere zwei Kolleginnen zum Hobby-Imker qualifiziert.


    • Ein Teil unseres Bienenvolkes schwärmte aus. Was für eine Aufregung! Plötzlich hatten wir einen Bienenschwarm hoch droben im Kastanienbaum vor der Schule … Ohne Hilfe konnten wir ihn nicht wieder einfangen. Doch es gelang, und so haben wir eine Königin zum Aufbau eines weiteren Volkes gekauft – und es gedeiht prächtig. Die Honigernte beweist es.


    • Nachdem die Idee im Kollegium geboren wurde und sich verfestigt hatte, absolvierten zwei von uns einen Imker-Kurs, damit wir loslegen konnten. Im ersten Jahr erhielten wir dann noch Unterstützung durch einen ortsansässigen erfahrenen Imker, der unsere ersten Gehversuche auf diesem Gebiet fachkundig begleitete. Wir starteten bescheiden mit einem Bienen-Volk und waren mächtig stolz, dass wir es sogleich erfolgreich über den Winter brachten.


    • Honigverkauf

      Der von unseren Mini-Imkern gewonnene Honig wird in unserer Schule verkauft:

      1 Glas (250 g)     3,00 €

      1 Glas (500 g)     6,00 €

      Da wir Nachhaltigkeit (vor)leben möchten, erheben wir
      zusätzlich 50 Cent Glaspfand,
      der bei Rückgabe des Glases erstattet wird.

      Honig ist ein wertvolles Nahrungsmittel, das unglaublich gesund und lecker ist, aber darüber hinaus auf vielfältige Weise zu weiteren Leckereien verarbeiten lässt.

      Wir haben da so einige Ideen!