• So leben wir.


    Wir pflegen ein buntes, turbulentes Schulleben, das geprägt ist durch einen festen Tagesrhythmus im Alltag, regelmäßig stattfindende mannigfaltige zusätzliche schulspezifische Angebote und Arbeitsgemeinschaften, diverse Höhepunkte im Schuljahr und die Pflege von Traditionen.
    Bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen können wir auf langjährig gewachsene Kooperationen und unsere Elternschaft zurückgreifen, die einen erheblichen Beitrag zum Gelingen leisten.


    Und so klingen wir: 

    • Wir heißen alle Interessierten herzlich willkommen und möchten zu einem kleinen Rundgang durch unsere Schule einladen. Tretet ein und fühlt euch wohl!

      Wir starten beim Haupteingang. Natürlich wurde der Eingang behindertengerecht gestaltet, denn Inklusion ist kein bloßer Gedanke, sondern gelebter Alltag bei uns.

      Vom Foyer aus geht es in alle Richtungen … Es sieht ganz anders aus als in den modernen, genormten Zweckbauten. Spürt ihr schon den besonderen Charme unserer Schule?


      Wir gehen erst einmal nach links, Richtung Küche. Auf unsere sehr gut ausgestattete Küche sind wir richtig stolz.
      Sie bietet uns jede Menge Optionen, um mit viel Spaß ganz praktisch zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.


      Das nächste Highlight auf unserem Rundgang ist unsere kleine, aber feine Bibliothek, die allen Schülern zu festen Zeiten zur Verfügung steht.


      Da wir gerade noch einmal da sind … Von der Bibliothek geht es wieder direkt ins Foyer, und hier gibt es einige Besonderheiten zu bestaunen. Dazu zählt unser architektonisch großartiges Oberlicht, das an altehrwürdige Kastendecken erinnert, aber das Haus mit Licht durchflutet!


      Toll, oder? Die einzelnen quadratischen Segmente folgen einer strengen Symmetrie und bilden zusammen ein großes Quadrat. Eine geschlossene Decke an dieser Stelle würde eine Dunkelkammer aus unserem Flur machen…
      Das ist das "Neue Bauen", das ist Bauhaus!

      Gleich unter dem Oberlicht befindet sich eine imposante Doppelflügeltür. Wo gibt es heute so etwas schon noch?
      Eine solche Tür garantiert immer den großen Auftritt, zum Beispiel, wenn wir feierlich in unsere Aula einlaufen.

      Unser Flur hat auch so seine Momente – und er ist weit mehr als einfach nur ein Flur. Mit insgesamt 60 m Länge bietet er jede Menge Platz für den bewegten Unterricht.

      Jetzt ist es wohl an der Zeit, mal einen unserer individuell gestalteten Klassenräume anzuschauen.  Es sind nur noch ein paar Meter. Hereinspaziert! In diesen Räumen leben und lernen wir in unserer Schule.

      Jeder Schüler hat hier seinen festen Platz und seine eigenen Fächer. Wir mögen es schön und bunt. Wir haben unter anderem eine Klassenbibliothek, verschiedene Leseecken und viel Raum für Zusatzmaterialien zum Üben, Knobeln und Staunen.


      Bücherspinne Urszula begleitet die Kinder hier durch den Alltag – und unsere Besucher nun aus dem Klassenraum, denn es ist Zeit, sich unsere Aula anzuschauen, in der wir jeden Tag zu Mittag essen, manchmal lernen und immer unsere großen Schulveranstaltungen und Schulfeiern durchführen. Unsere Aula bietet allen genug Platz, und sie ist herrlich lichtdurchflutet. Eine Multimediaanlage haben wir hier auch!


      Auf dem Weg nach Hause möchten wir noch unsere Außenanlagen, also unseren Schulhof und den kleinsten Wald von Rothensee, vorstellen: Unser Schulhof ist riesig. Da lässt es sich prima toben. Die Spielgeräte sind auch super und verlangen uns einiges an Geschicklichkeit und Beweglichkeit ab!


      Wir haben nicht nur die grünen Klassenzimmer hinter unserem Schulgebäude, sondern auch den kleinsten Wald von Rothensee auf unserem Schulgelände! Vom Frühjahr bis zum Herbst lieben wir es, uns unter den alten Bäumen auf der Wiese in der Senke zu verstecken und dort unbeschwert in den Pausen zu spielen.  Manchmal nutzen wir ihn auch im Unterricht – zum Beispiel im Sachunterricht. Was wir da alles entdecken können!


      Wir hoffen, unser Rundgang hat Spaß gemacht und die Neugier geweckt. Bei uns lässt es sich gut lernen und leben. Wir haben eine ganz besondere Schule!



      Die Schultage sind bei uns wie folgt getaktet:

        7.15 Uhr                      … öffnen sich die Türen zum herzlichen Willkommen     

        7.30 Uhr                      … beginnt die erste Stunde

        8.15 Uhr                      … endlich Frühstückspause

        8.30 Uhr                      … geht es weiter mit der zweiten Stunde    

        9.15 Uhr                      … gibt es eine kleine 5-Minuten-Pause

        9.20 Uhr                      … beginnt die dritte Stunde

      10.05 Uhr                     … kann in der großen Hofpause getobt werden

      10.25 Uhr                     … beginnt die vierte Stunde

      11.10 Uhr                     … gibt es noch einmal eine 5-Minuten-Verschnaufpause

      11.15 Uhr                     … beginnt der Endspurt der fünften Stunde

      12.00 Uhr                     … ist die Schule aus und es ist (Mittag-) Essenzeit

                                           Jetzt nehmen unsere Schüler in der Aula zeitlich abgestuft koordiniert ein warmes

                                           Mittagessen unseres Essen-Anbieters Sodexo ein.

      12.30 Uhr                     … übernimmt der Hort

      Auf Wiedersehen und bis morgen!


      Als Stadtteilschule genießen wir einen großen Vorteil: In unserer Schule herrscht eine fast familiäre Atmosphäre, weil wir eine eher kleine Schule sind und sich viele bereits seit Längerem kennen. Bei uns können die Kinder in einem freundlichen und anregenden Wohlfühl-Ambiente lernen, nicht zuletzt auf Grund der Besonderheiten unseres Schulhauses. Jeder Lehrer kennt jedes Kind namentlich – ein eher seltener Luxus.

      Unser Schulalltag ist kindgerecht strukturiert. Der regelmäßige Wechsel von Anforderung und Entspannung bzw. (Einzel-) Arbeit und gemeinsamem Spiel in Unterrichtsstunden und Pausen entspricht dem kindlichen Leistungsvermögen.

      Unsere Klassenstärken werden möglichst klein gehalten, um die individuellen Bedürfnisse und Potentiale der Kinder bestmöglich aufzufangen und zu fördern. Zusätzlich organisieren wir bei Bedarf auch die Arbeit in Kleinstgruppen zur intensiven individuellen Förderung.

      Die uns zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nutzen wir konsequent aus – nicht nur,
      um auf die jeweils spezifischen Ausstattungen zurückgreifen zu können. Als bewegte Schule bringen wir über die Weitung der Lernorte auch Bewegung und Flexibilität in den Unterricht.

      Um unser schulisches Spektrum zu ergänzen und abzurunden, halten wir vielfältige schulspezifische Angebote und Arbeitsgemeinschaften vor, in denen unsere Schüler ihre Talente und Potentiale ergründen, entfalten und präsentieren können.

      Für schul- und klasseninterne Höhepunkte machen wir uns die zahlreich bestehenden Kooperationen mit außerschulischen Trägern, kulturellen Einrichtungen sowie lokalen Künstlern und Musikern zunutze.


      An unserer Schule leben wir stringent Tradition und Moderne. So halten wir es auch hinsichtlich unseres Unterrichts:

      Neben dem klassischen Frontalunterricht richten wir an unserer Schule immer wieder auch offene Phasen mit Freiarbeit, Stationsbetrieb oder Projektarbeit ein, um dem individuellen, interessengeleiteten Lernen unserer Schüler Rechnung zu tragen und zusätzlich ihre Selbständigkeit und ihr Zeitmanagement zu trainieren.

      Wir nutzen sehr gern die Form des Blockunterrichts, um eine deutlich größere Methodenvielfalt anwenden sowie das fachübergreifende und praxisnahe Lernen forcieren zu können.

      Didaktisch-methodische Erfordernisse werden an die jeweilige Unterrichtssituation angepasst.
      In der Regel bedeutet dies Unterricht in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit in unseren kleinen Klassen. Projektbezogen bilden wir aber durchaus auch mal jahrgangsübergreifende größere Lerngruppen.

      In allen Lernsituationen bieten wir umfangreiches Zusatzmaterial an. Es dient vornehmlich der Binnendifferenzierung im Unterricht und optimiert den Wissenserwerb unserer Schüler sowie die Weiterentwicklung und Vertiefung ihrer Fähig- und Fertigkeiten.

      In unserem schulinternen Lehrplan haben wir die wesentlichen Lernziele für die einzelnen Fächer explizit, aber nicht starr formuliert.


      Grundsätzlich fokussieren wir uns … :

      • ... auf die (jahrgangsintern) gemeinsame Planung von Unterrichtsinhalten
      • ... beizeiten auf die Auseinandersetzung mit und die Kommunikation zu Leistungsanforderungen
      • ... auf die Strukturierung und Umsetzung der flexiblen Schuleingangsphase (SEP), die es den Schülern ermöglicht, sich zwischen ein und drei Jahren Zeit zu nehmen, um die Ziele des ersten und zweiten Schuljahres zu erreichen
      • ... entschieden auf das Training der Lesekompetenz und des Leseverständnisses
      • ... nachdrücklich auf die fächerübergreifend korrekte Nutzung der deutschen Sprache
      • ... besonders unter obiger Prämisse auf die intensive sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund
      • ... in diesem Zusammenhang natürlich zusätzlich auf eine gelingende Integration von Kindern mit Migrationshintergrund
      • ... auf ergänzende Unterrichtsformen wie Freiarbeit und Stationsbetrieb sowie schul- und klasseninterne Projekte
      • ... auf schulinterne Wettbewerbe hinsichtlich Lese-, Verhaltens- oder sportlicher Kompetenzen
      • ... auf die originelle und fantasievolle Präsentation von Schülerarbeiten im Klassenraum oder im Schulhaus bzw. alternativ gern auch auf unserer Homepage
      • ... auf die nachhaltige Nutzung unserer grünen Klassenräume, um dort expressis verbis in der und von der Natur lernen zu können sowie detaillierte Wahrnehmung und ästhetisches Empfinden zu schulen.

      Für alle unsere Schüler führen wir eine ausführliche Dokumentation bezüglich der Lernentwicklung in Form eines Portfolios.

      Unserer Maxime gemäß, dass Kinder Erfolge brauchen, um das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken sowie die Freude am Lernen und die natürliche Neugier zu erhalten, bemühen wir uns für alle Schüler um eine gezielte und optimale Förderung. Wir arbeiten hierbei auf verschiedene Weise immer in beide Richtungen des möglichen Leistungsspektrums.

      Im gemeinsamen Unterricht folgen wir diesen Prinzipien der Förderung:

      1. Strukturierter Unterricht
        Wir strukturieren den Unterricht kleinschrittig und gehen mit überschaubaren Lernschritten voran. Gut vorbereitete Themeneinführungen, intensive Übungs-phasen und stete Ergebnissicherung sind selbstverständlich.

      2. Differenzierter Unterricht
        Wir verzichten auf Gleichschrittigkeit in vollem Umfang und lassen auch individuellen Wissenserwerb zu. Die Kinder lernen nach ihren individuellen Möglichkeiten – bezüglich der gestellten Anforderungen, bereits erlernter Methoden und genutzter Lernhilfen.

      3. Kompensatorischer Unterricht
        Die Kinder verweilen verschieden lang in einzelnen Thematiken, um bestimmte Methodiken oder erforderliches Wissen sicher beherrschen zu lernen. In Abhängigkeit von Fach und Thema lassen wir alternativ auch einen voneinander abweichenden angehäuften Wissensfundus zu.


      Einzelne Schüler bedürfen einer gesonderten zielgerichteten Förderung, die einem festgelegten Prozedere unterliegt und spezifische Ziele intendiert:

      • Wenn wir bei einem Kind Lernschwierigkeiten feststellen, analysieren wir bestehende Probleme eingehend und legen im Team geeignete Fördermaßnahmen fest.
      • In enger Abstimmung mit unserer Förderlehrerin, dem Klassenlehrer, allen für die Problematik maßgeblichen Fachlehrern und den Eltern erarbeiten wir je nach Förderbedarf einen Förderplan (bei zielgleichem Lernen, beispielsweise bei curricularer Beschulung mit Nachteilsausgleich) oder einen individuellen Lernplan (bei zieldifferentem Lernen beim Förderschwerpunkt Lernen mit untercurricularer Beschulung).
      • Um eine optimale häusliche Unterstützung zu gewährleisten, pflegen wir engen und ständigen Kontakt zu den Eltern und besprechen mit ihnen jeden einzelnen Schritt zur Erreichung der Ziele.
      • Bei Bedarf involvieren wir selbstverständlich auch Spezialisten wie Sonderschulpädagogen, Schulpsychologen, Logopäden oder Ergotherapeuten – natürlich immer in Absprache mit den Eltern.

      Im Förderunterricht geht es zumeist um das Einüben von Grundfertigkeiten und den Erwerb ganz basaler Kompetenzen – wie zum Beispiel einer angemessenen Lesekompetenz.

      Förderunterricht birgt viele Facetten und reicht von der Einzelbetreuung in definierten Stunden und konkreten Situationen bis hin zu Rückstufungen, um Selbstaufgabe und Resignation präventiv entgegenzuwirken.

      Kinder brauchen Erfolg(e). Im Bereich des Förderunterrichts gilt diese Maxime umso mehr, als gerade Schüler, die permanent mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, Erfolgserlebnisse benötigen, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl stabilisieren können.


      Im außerschulischen Bereich bemühen wir uns um ein abwechslungsreiches Angebot, dass verschiedenste Talente und Interessenlagen bedient. Es gibt einige fest etablierte Arbeitsgemeinschaften und ein wechselndes Angebot, das für einen begrenzten Zeitraum gilt.


      Unsere Schüler können …

      ... in unserer Schul-Band mitmachen, die von unserer Musik-Fachlehrerin und dem Leiter der Magdeburger : Rock : Pop : Jazz : Schule ins Leben gerufen wurde. Kinder der vierten Klasse lernen in einem Schuljahr ein Instrument (Schlagzeug, Keyboard, E-Gitarre oder E-Bass) zu spielen und erarbeiten gemeinsam einen Song.
      Die AG steht unter alleiniger Ägide unserer Musik-Fachlehrerin.

      ... sich in unserer Bienen-AG zu kleinen Hobby-Imkern „ausbilden“ lassen. Hier wird alles Wissenswerte zu Bienen und zur Bienenhaltung vermittelt – und zwar nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch in der Arbeit an unseren Bienenstöcken, die gehegt und gepflegt werden wollen. Ganz beiläufig lernen die Mitglieder der Bienen-AG übrigens noch etwas über wirtschaftliche Zusammenhänge! Unser Honig ist in Rothensee allseits beliebt.

      ... sich in wechselnden musisch-künstlerisch Angeboten ausprobieren oder 

      ... sich interessengebunden mathematisch-naturkundlich vertiefend versuchen. Das bedeutet, dass sie ihr eigenes Potential herausfordern und erweitern können. Dieses Angebot richtet sich ganz bewusst an die begabtesten Schüler, denen hier eine größere Themenvielfalt, das Ausprobieren spezifischer Arbeitsweisen und Techniken sowie Mitdenk-Offerten, die sich jenseits des Lehrplans und der sonst altersspezifisch ausgelegten Wissensangebote bewegen, offeriert werden.

      … im schulspezifischen Unterricht „Sechste Stunde“ erlernen die Kinder wichtige allgemeine Kompetenzen wie beispielsweise den Umgang mit dem Computer und mit diversen Programmen.