Perfilado de sección

  • Sehr geehrte Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer,

    bitte nutzen Sie für den Zugriff auf Moodle einen Webbrowser (z. B. Mozilla Firefox oder Microsoft Edge), um eine optimale Darstellung und Funktionalität zu gewährleisten.

    Für eine vollständige Kursnutzung empfehlen wir, einen PC, Laptop oder ein Tablet zu verwenden. Die Nutzung über ein Smartphone wird aufgrund von Darstellungs- und Bedienungseinschränkungen nicht empfohlen. Sollten Sie dennoch dieses Endgerät nutzen wollen, verwenden Sie es in Querformat.

    Die Moodle-App stellt nicht alle Inhalte und Anwendungen korrekt dar, sodass wir für den Test diese App nicht empfehlen.

    • ❕ Hinweis zur Nutzung von Material A1 ❕ 

      Um die Handhabung mit der Grafik aus der Statistik für Ihre Schülerinnen und Schüler zu erleichtern, können Sie diese im Vorfeld auch ausdrucken und in Papierform zur Verfügung stellen.

    • Material A1

      Für die hier verwendete Statistik liegen keine Nutzungsrechte vor. Eine Veröffentlichung kann deshalb nicht erfolgen.
      Sie finden die Statistik unter folgendem Link:

      https://static.bei-training.com/files/div/der-ideale-chef-v01.pdf

      Für die Aufgaben 1a) und b) sowie Aufgabe 4 verwenden Sie bitte die Grafik auf Seite 6 der pdf-Datei.




    • Material A2
      „Und was machst du so?" - Karrierefragen kontern (2012) 

             Es gibt wohl kein Jahrgangstreffen, auf dem sich nicht die Anwesenden miteinander
             vergleichen. Die Fragen, die die Neugier diktiert, sind fast überall dieselben: Was
             haben die anderen erreicht? Wo stehe ich? Wer verdient mehr?" Vergleich macht
             klug, sagt die Psychologie. Und manchmal neidisch, sagt die Erfahrung. Vermeiden
         5  sollten wir die Vergleiche dennoch nicht, Die Hauptsache ist, man findet mit den 
             doofen Karrierefragen einen schlauen Umgang.
             Wir vergleichen uns unwillkürlich und unaufhörlich mit anderen. Nach
             psychologischer Lehrmeinung verbringen wir acht Prozent unserer Zeit damit, über
             uns selbst nachzudenken. Während und nach einem Klassentreffen dürfte dieser
      10   Prozentsatz noch höher liegen. Wir wollen wissen, was für Menschen wir sind und ob
             wir mit unserem Leben zufrieden sein dürfen. Regt sich Neid, können wir davon
             ausgehen, dass wir noch mehr erreichen wollen. Eine für uns nicht uninteressante
             Erkenntnis, Und wie reagieren wir im Augenblick am besten?
             Wen die Nadelstiche des Neids treffen, der läuft zunächst Gefahr, ihn beschämt mit      
      15   falscher Bewunderung zu maskieren. Denn Neid ist - heutzutage eher
             gesellschaftlich als religiös - eine Todsünde. Wer neidet, gibt sich als Zu-kurz-
             Gekommener zu erkennen und schließt sich damit selbst aus dem Kreis der
             Glücklichen aus. Besser ist es, bei sich zu bleiben, die eigenen Stärken zu
             fokussieren und die Überprüfung der persönlichen Lebensplanung für später
      20   vorzumerken. Während des Klassentreffens hilft die Kölsche Lebensweisheit: Man
             muss och jönne könne."
             Warum aber ziehen wir reflexhaft Parallelen zu anderen? Sozialpsychologe Thomas
             Mussweiler erklärt hierzu, dass es uns schlicht überfordern würde, müssten wir stets
             alle verfügbaren Informationen einholen, um zu einem Urteil über uns selbst zu
      25   kommen. Der soziale Vergleich schont geistige Ressourcen. Ohne
             Konjunkturanalyse führt der einstige Schulfreund vor, was - vielleicht auf für uns -
             erreichbar ist. 
             Ein Klassentreffen ist in punkto soziale Vergleiche eine Ausnahmesituation. Für
             gewöhnlich messen wir uns am Ehepartner oder der besten Freundin, an unserem
      30   persönlichen Standardmaßstab. Während des Wiedersehens mit den ehemaligen
             Mitschülern lassen wir den zu Hause. Unser Selbstwertgefühl erlebt bei der
             Schilderung fremder Lebensläufe Wechselbäder. Doch gerade die regen an. Auf
             Klassentreffen können wir unsere Komfortzone verlassen. Und uns einen eigenen
             Neuaufbruch besser vorstellen.
      35   Jeder Ratgeber im Regal der Bahnhofsbuchhandlungen empfiehlt zur Steigerung des
             Selbstwertgefühls „nach unten" zu vergleichen, also die Augen dafür offen zu halten,
             wie viele längst nicht das geschafft haben, was man selbst auf die Beine gestellt hat.
             Eine gangbare Strategie, die aber kaum hilft, den eigenen Horizont zu erweitern.
             Eine Alternative hierzu lässt sich aus einer bemerkenswerten Erkenntnis der
      40   Forschungsgruppe um Thomas Mussweiler ableiten: Wer während der Unterhaltung
             Gemeinsamkeiten mit dem bewunderten Gesprächspartner sucht, fühlt sich ihm
             ähnlicher - und damit erfolgreicher - als derjenige, der im Gespräch Unterschiede
             oder Trennendes betont. Wir profitieren von sozialen Vergleichen - und das am
             meisten, wenn wir sie bewusst anstellen.
             StayFriends GmbH (Hg.): „Und was machst du so?“ – Karrierefragen kontern. (bearbeitete Fassung) 
             URL: http://www.stayfriends.de/magazin/Karrierevergleiche (Abruf: 06.09.2019)