Glückwunsch, Gast, du hast den Kurs fast geschafft! Nun wird es praktisch und es geht um dich und deine Zukunft!
In diesem Abschnitt werdet ihr selbst aktiv und beschäftigt euch mit eurer eigenen Region. Eure Aufgabe ist es, ein eigenes Projekt zu entwickeln. Dabei könnt ihr kreativ sein und eure eigenen Ideen einbringen.
Zuerst schaut ihr euch Beispiele von aktuellen Projekten an, um Inspiration zu bekommen. Danach lernt ihr verschiedene Methoden kennen, mit denen ihr Ideen sammeln könnt. Schritt für Schritt entwickelt ihr anschließend euer eigenes Projekt – von der ersten Idee bis zur Aufnahme eines Podcasts.
Für die Bearbeitung habt genügend Zeit, damit ihr euch in Ruhe mit eurem Thema und der Umsetzung beschäftigen könnt. Sobald alles fertig ist, könnt ihr euch gegenseitig eure Ideen zeigen und euch darüber in der Klasse austauschen.
Euer Projekt und die Podcastaufnahme können auch benotet werden.
Bevor du startest, kannst du dir erstmal ein paar Ideen holen. Klick dich dazu durch die nächsten Slides. Wenn das nicht ausreicht, dann kannst im Internet mal die Themen JugendEngamentPreis, Revierpioniere oder GründerKids nachschauen. Natürlich kannst du auch eine KI deiner Wahl benutzen - aber denk daran, die Antworten immer zu hinterfragen. Für erste Inspirationen ist das sicherlich gut, letztendlich muss das Projekt aber von dir umgesetzt werden.
Der Weg zu deiner Idee
Eine Idee zu entwickeln ist nicht immer einfach. Vor allem nicht, wenn man eine Idee haben muss. Zum Glück gibt es einige kreative Methoden des Brainstormings, die dir den Weg zu deiner Idee erleichtern.
Im Zentrum der Ideenfindung steht ein Problem oder eine Fragestellung. In deinem Fall geht es um die Frage, was die Altmark braucht, um für Jugendliche ein schöner(er) Lebensraum zu sein.
Das ist zu tun
Nimm ein Blatt Papier. Wähle von den ersten drei Brainstorming-Methoden mindestens zwei aus und sammle Ideen. Schreibe all deine Gedanken einfach auf. Sie müssen nicht sortiert oder ausformuliert sein. Du kannst Sätze schreiben, Stichpunkte machen und auch Skizzen nutzen, um deine Gedanken zu veranschaulichen.
Wenn du in einer Kleingruppe arbeitest, kannst du anschließend noch die Bonus-Methode mit deiner Partnerin/ deinem Partner durchführen.
Für diese Methode versetzt du dich in die Rolle einer realen oder auch nicht realen Person. Das muss nicht zwingend Beyoncé sein. Das kann eine beliebige Person aus Film, Fernsehen, Musik oder Politik usw. sein. Auch fiktive Personen, z. B. Batman, sind möglich.
Überlege, wie ________ an die Fragestellung herangehen würde. Was würde die Person tun? Was würde sie auf keinen Fall tun? Versuche die Fragestellung aus der Perspektive dieser Person zu bearbeiten.
Hier einige Personen, die du für diese Übung wählen kannst:
Manchmal kommt man auf die Lösung, indem man sich zunächst mit dem Gegenteil beschäftigt. Beim Negativ-Brainstorming überlegst du dir das Worst-Case-Szenario. Du überlegst also, was dein Problem, die Fragestellung bzw. die Situation verschlimmern würde. Hier könntest du dich z. B. fragen, wie man die Altmark für Jugendliche so unattraktiv wie möglich machen kann. Schreibe all deine Negativ-Ideen auf. Überlege anschließend, wie du nun aus diesen negativen Ideen positive Lösungsansätze entwickeln kannst.
Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Stell dir vor, es gibt weder physikalische noch finanzielle Grenzen. Alles ist möglich. Was würdest du tun?
Tausche den Zettel mit deiner Partnerin/ deinem Partner. Spinne nun die Ideen der/ des Anderen weiter.
Hinweis: Nutze dafür ein separates Blatt Papier, damit du den Zettel deiner Partnerin/ deines Partners am Ende wieder zurückgeben kannst.
Nun geht's los!
Die nachfolgenden Schritte werden sehr umfangreich. Für die Dokumentation bekommst du ein eigenes Buch, dass du befüllen und gestalten kannst, wie du möchtest. Auf jeder Seite findest du einen Arbeitsauftrag.
Jetzt geht es darum, deine Gedanken und Ideen zu ordnen und als Konzept aufzubereiten. Psst.. bei einer Konzeptentwicklung wird es nicht bleiben. 😊 Was das Ziel ist? Ein eigenes Projekt - von dir erstellt und für Kinder und Jugendliche aus deiner Region spannend.
Und hier sind die Vorgaben:
Einzelarbeit oder Kleingruppenarbeit (maximal 2 Personen)
Was musst du abgeben?
Ein ausformuliertes Konzept deines Projekts
Eine aufgenommene Datei, in der du innerhalb von maximal 2 Minuten dein Projekt interessant vorstellst
Recherche
Brainstorming
Konzept
Recherche
Nun startest du in Phase 1 - die Recherche.
In diesem Schritt geht es darum, zu überlegen, welche Wünsche und Ideen du hast.
Was gibt es vielleicht schon in deiner Region?
Was fehlt dir in deiner Region?
Welche Interessen hast du, die du in dein Konzept einfließen lassen kannst?
Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?
Vielleicht haben dir die Beispiel zu Beginn dieser Lerneinheit auch geholfen und du weißt ungefähr, wohin es gehen wird? Nimm dir genügend Zeit, um im Internet nach ähnlichen Beispielen, Projekten oder Organisationen zu schauen. Dein Lehrer oder deine Lehrerin ist dir bestimmt auch bei der Suche behilflich.
Brainstorming
Phase 2 - das Brainstorming
Du hast eben schon viele kreative Methoden kennengelernt, die du nun für dein Projekt anwenden kannst. Wie würde Nina Chuba an die Sache herangehen? Nutze dafür eine MindMap - entweder auf Papier oder digital. Halte alle deine Gedanken fest und versuche, sie zu strukturieren.
Wenn du dein Projekt mit einem Mitschüler oder einer Mitschülerin erstellen willst, dann findet euch jetzt zusammen und tragt eure Ergebnisse gemeinsam in eine MindMap. Denkt daran, euch ausreden zu lassen und zuzuhören. Nur so kommt ihr zufrieden gemeinsam ans Ziel! 😊
Manchmal muss man Dinge erst einmal "sacken lassen". Es ist nicht schlimm, wenn du während der Erstellung deiner MindMap noch einmal in die erste Phase zurückgehst und erneut recherchierst. Das gehört zum Prozess dazu.
Hier findest du noch einmal den Spickzettel, der dir für eine MindMap helfen kann:
Du hast dich auf eine Idee deiner MindMap geeinigt? Dann gilt es nun, sich darauf zu fokussieren!
Gehe dabei folgende Fragen durch:
In welchem Bereich möchte ich ein Projekt starten?
Was ist das Ziel meiner Idee?
Warum möchte ich mich genau mit diesem Thema beschäftigen?
Welche Produkte ergeben sich aus meinem Projekt? Plane ich einen Aktionstag? Oder eine Aktionswoche? Erstelle ich ein Plakat? Möchte ich mich in der Schule einsetzen?
Was benötige ich, um mein Projekt umzusetzen? Wer kann mir dabei helfen?
Setze ich meine Idee alleine um oder benötige ich andere Personen?
Und wichtig: Wie kann dieses Projekt finanziert werden? Braucht es eine Finanzierung? Woher bekomme ich das Geld?
Halte alle Antworten entweder digital oder in deinem Begleitheft fest. Wichtig ist, dass du dich umfänglich mit deiner Idee auseinandersetzt. Da dieses Konzept benotet werden kann, formuliere mindestens eine Seite. Wenn du möchtest, kannst du auch eine kurze digitale Präsentation erstellen.